Gedanken zum Fasten - Dorothee Eisrich

Manuskript Pfarrerin Dorothee Eisrich für „Stadtkirche am Abend“, Schorndorf, 16.03.2014 "Fasten - Platz schaffen für Wesentliches"

 Was ist Fasten? Was könnte es für mich sein?

Ich möchte Ihnen heute  sechs Thesen, sechs Punkte, sechs Aspekte mitgeben .

1. Fasten ist eine Form christlicher Spiritualität

Wir brauchen ja Formen für das, was wir „Glauben“ nennen. Rituale, in denen uns bewusst wird, dass es mehr gibt als das, was ich sehen kann. Die unsere Sinne schärfen, unsere Wahrnehmung schulen. Wie wir in Beziehung kommen zu Gott, dem Ursprung des Lebens – und aus dieser Beziehung heraus leben.

Es ist nicht nur das das Beten, das Reden des Herzens mit Gott, das Singen, Bibelworte lesen, Gemeinschaft erfahren. Auch das Fasten ist eine Grundform christlicher Spiritualität. Es ist das  Einüben einer Haltung: loszulassen. Die Hände, den Kopf, den Körper wieder frei zu bekommen. Die Macht der Gewohnheit unterbrechen. Nicht einfach satt und zufrieden sein in der kleinen Welt, in der ich mich eingerichtet habe. Übersättigt ja in so vielen Dingen. Sondern wieder Platz schaffen.
Ob es nun das Nahrungsfasten ist, das Heilfasten, das Früchtefasten, wie es eine Gruppe ab morgen in unserem Gemeindehaus tut. Es kann auch einfach der Verzicht auf eine Gewohnheit sein, die auf den Prüfstand muss, eine Haltung, die ich ablegen, loslassen möchte. An welchem Zipfel man auch anfängt: es ist immer die Erfahrung: es ist möglich, etwas anders zu machen.  Es wirkt sich auch auf andere Lebensbereiche aus. Es tut gut, eine Zeit lang wieder bewusster zu leben. Irgend etwas wählen, aus dem man aussteigt. Sich selbst wieder ganz neu zu begegnen.

In vielen Kirchen und Klöstern wird der Schmuck nach und nach reduziert. Ein Fastentuch, ein Hungertuch verhüllt den sonst gewohnten Blick. Die Musik wird weniger.  Am Karfreitag ist an manchen Orten der Altar leergeräumt. Auch in den Kirchen soll wieder Raum entstehen für das Wesentliche. Geht es darum , wegzulassen, damit wachsen kann, was wirklich trägt.

Wir leben in einem so reichen Land – und sind doch an vielen Punkten so jämmerlich arm: arm an Hoffnung. Arm an Liebe. Arm an Mitgefühl. Wir spüren: es müsste etwas anders werden. Aber es fehlt die Kraft für den nächsten Schritt. Wir sind so ausgerichtet auf das eigene Wohlergehen.

Wir suchen in all dem Gott – und wundern uns, dass wir ihn nicht finden können.  So voll ist alles in uns. Aber manchmal wacht sie dann doch auf, die Stimme der Sehnsucht, dass es mehr als all das geben muss.

Fasten – eine Form christlicher Spiritualität. Wer mitmacht, hat schon eine Woche Erfahrung hinter sich. Der Anfang ist geschafft. Wer einsteigen will: es ist noch Zeit genug. Meine Erfahrung ist: es lohnt sich. Das, was ich als alternativlos oder gedankenlos hingenommen habe, ist gar nicht alternativlos, sondern auf so viele andere Weisen möglich. Diese Erfahrung schafft Freiräume. Man lotet überhaupt neue Möglichkeiten aus. Bewegung entsteht. Und der Gedanke  „alternativlos“, mit dem wir so viele Lebensbereiche achselzuckend in Kauf nehmen, wird wieder zu dem, zu dem es die Gesellschaft für deutsche Sprache erklärt hat, zum Unwort.

2. „Fasten“ gibt es in praktisch allen Religionen, auch im Judentum und Christentun, als Brauch und als Missbrauch

Die Engländer gehen am weitesten: sie fasten offenbar jede Nacht im Schlaf und brechen das Fasten am Morgen mit dem Frühstück, dem break fast. 

Die Muslime fasten am erstaunlich Konsequentesten: jedes Jahr einen ganzen Monat lang im Fastenmonat Ramadan, der Zeit, in der Mohammed den Koran geoffenbart bekam. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gibt es nichts zu essen und auch keinen Schluck zu trinken. Und jeder Tag endet nach Einbruch der Dunkelheit mit dem Fest des gemeinsamen Essens. Hier in der muslimischen Gemeinde im Hammerschlag wird sogar ein Koch angestellt und über Hundert Muslime treffen sich Abend für Abend im Gemeindezentrum oder in ihren Familien zum gemeinsamen Essen. Fasten in Gemeinschaft. Eine Zeit der Reinigung und der Besinnung auf Gott.

Juden fasten am großen Versöhnungstag. Man trifft sich in der Synagoge und bittet Gott um Vergebung – nachdem man sich vorher mit seinen Mitmenschen versöhnt hat. Dabei beschränkt sich das Fasten nicht auf private Beziehungen. Es gehört genauso dazu, gesellschaftliche Missstände auszuräumen. Jesaja sagt: Was nützt euer Fasten, wenn ihr weiterhin Menschen bedrückt? Das ist ein Fasten, an dem ich Gefallen habe, spricht Gott: Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast. Gib frei, die du bedrückst. Reiß jedes Joch weg. Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus. Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entziehe dich nicht deinem Fleisch und Blut. Dann wird deine Heilung rasch voranschreiten. Wenn du nicht mehr mit dem Finger zeigst und du aufhörst, ruchlos zu reden, wenn du den Hungrigen dein Herz finden lässt, dann wird dein Licht aufstrahlen. Und wenn du zu Gott rufst, wird er antworten: siehe, hier bin ich!

Die Chancen, aber auch die Kritik an einem falschen Fasten: beides gehört in die biblische Tradition. Am weitesten trieb es Königin Isebel, die ein Fasten ausriefen ließ für das ganze Volk. Nicht mit frommen Absichten, sondern als Teil ihrer Intrige, um an Naboths Weinberg heranzukommen. Ihre Strategie ging auf: das Fasten brachte das Volk auf. Ein wütender Mob tötete Naboth und Isebel konnte sich seines begehrten  Weinbergs bemächtigen.

Auch Jesus hat gefastet – 40 Tage in der Wüste. Aber in der Bergpredigt warnt auch er vor einem falschen Fasten: Hütet euch, eure Frömmigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen. Pflege dein Haar und wasche dein Angesicht wie sonst auch. Fasten ist eine Sache, die ins Verborgene gehört. Eine Angelegenheit zwischen dem Einzelnen und Gott, der ins Verborgene sieht.

Paulus schreibt. Alles ist mir erlaubt. Aber es nützt mir nicht alles. Alles ist mir erlaubt. Aber es soll nicht alles Macht über mich haben.

Im 4. Jahrhundert wurde festgelegt: Aschermittwoch ist der erste Tag der Fastenzeit. Sie endet am Karsamstag, nach sieben Wochen. Alle Sonntage sind vom Fasten ausgenommen. Denn jeder Sonntag ist wie ein kleines Osterfest, ein Fest der Auferstehung und der Freude. So bleiben 40 Tage. Genau die Zeit, die Jesus in der Wüste fastete. 40 – das erinnert auch an die Zahl der Jahre, die es gebraucht hat, bis das Volk Israel durch die Wüste wanderte, um das Land der Verheißung zu finden. Freiheit ist nicht schnell zu haben. Auch um sich Gewohnheiten abzugewöhnen, kann man nicht einfach einen Schalter umlegen. Es braucht Zeit, bis das Neue in mir wächst.


3. Und was ist nun evangelisches Fasten?

Ich muss selbst herausfinden, welchen Weg ich gehen möchte.

Mascha Kaleko hat einmal geschrieben: Ich habe jüngst aus traurigem Anlass so viel freundlichen Rat erhalten, dass ich mich genötigt sehe, einen ganzen Packen guten Rat billig anzugeben. Sie haben für alles den passenden Rat parat. Denn Rat erspart oft eigene Taten. Befolgt also den Un-Rat der Freunde nicht –dann seid ihr gut beraten.

Nun habe ich keinen persönlichen Rat an Sie. Es gibt zwar viele Fastenführer, Fastenbegleiter auch im evangelischen Raum. Aber auch sie sind nicht als Ratschläge gemeint, sondern eher als Ermutigung, den eigenen Weg zu finden und zu gehen.
Wir Evangelischen haben viel von Martin Luther gelernt. Seine klare Ansage: „Fasten ist kein Werk, mit dem man sich Gott verdienen könnte“ war  damals wie ein Befreiungsschlag. Fasten nicht als Pflicht, sondern in aller Freiheit. Aber das hat dazu geführt, dass das Fasten überhaupt bei den Evangelischen eher unüblich geworden ist. Vielleicht kennen Sie von früher her noch die Tradition, freitags kein Fleisch zu essen, sondern Fisch – oder schwäbische Maultaschen, in denen das Fleisch gut versteckt ist.

1983 begann jedenfalls eine Gruppe von Hamburger Theologen und Journalisten, in der Fasten- oder Passionszeit 7 Wochen lang auf Alkohol, Nikotin oder Zucker zu verzichten. Und die Bewegung „7 Wochen ohne“ entstand, eine der größten heutigen evangelischen Aktionen,  bei der sich heute rund 3 Millionen Christen beteiligen. 

Und genau das ist typisch evangelisch: ich muss selbst herausfinden, was mir gut tut und was mir schadet. Niemand kann mir mein eigenes Denken und Zweifeln, Hoffen und Lieben abnehmen. Ich muss mein Leben selbst in die Hand nehmen, selber leben. Eine gesunde Portion Skepsis wohnt uns Protestanten inne gegen organisierte Religion, auch gegen die Institution Kirche, wenn sie meint, genau zu wissen, was wir zu tun und zu lassen haben.

Aber Freiheit birgt auch  immer eine Falle. Denn reine Spontaneität ist auch keine Lösung für die spirituelle Leere, die viele so deutlich empfinden. Wir sind  nicht gut beraten, wenn wir uns von unserer Lust abhängig machen: ob mir gerade danach ist zu fasten.  Wir brauchen schon eine gewisse Disziplin. Sonst bleiben wir kraftlos, unseren Stimmungen ausgeliefert. Sonst schaffen wir es gar nicht, gegen so manches Schiefgelaufene anzugehen. Widerstand braucht Training – könnte man auch sagen.

Ich möchte mich nicht zähmen lassen, schrieb Dorothee Sölle einmal. Ich möchte mich an vieles nicht anpassen. In der Tat: wie oft werden  wir für dumm verkauft, belogen, verschaukelt. Werden unwichtige Dinge aufgeblasen, um uns von den wichtigen Fragen abzulenken. Befasst sich eine ganze Nation jetzt damit, welche Kleidung Uli Hoeneß im Gefängnis trägt. Bis eine nächste Affäre kommt, die uns unterhält.

Fasten heißt: ich möchte mein Leben selbst in die Hand nehmen. Selbst bestimmen, was ich zu mir nehme und was nicht. Unsere Wünsche ans Leben müssen nicht klein und ängstlich sein. Sondern gerade so groß wie die Wünsche und Verheißungen dessen, dem ich gehöre.

MUSIK (Hören wir wieder etwas Musik und lassen uns von den Klängen weitertragen…)

4. Fasten ist nicht zusätzlich etwas tun, sondern etwas lassen, Nein sagen, etwas anders tun.

Wir leben davon, dass es Gewohnheiten gibt, die unser kompliziertes Leben strukturieren. Aber Strukturen und Gewohnheiten neigen dazu, sich zu verfestigen und wichtiger zu werden als das, was ich damit erreichen wollte.

So vieles ist in unserer Gesellschaft, in unserem Leben festgezurrt und zehrt an unserer Kraft. Fasten heißt nicht zusätzlich noch etwas tun, sondern etwas lassen. Nein sagen. Etwas anders tun. Nicht einfach weiter funktionieren. Sondern unterbrechen.

Bert Brecht hat einmal gesagt: „Wer A sagt, muss auch B sagen. Das stimmt. Aber man kann auch erkennen, dass A falsch war.“ Und so geht die Frage wieder an mich. Was ist mir zu viel? Zu viel Information? Zu viele Bilder? Zu viele Termine? Zu viel Einsamkeit? Wo möchte ich wieder anfangen, Nein zu sagen?

Es gehört eigentlich in unsere Tauftradition: Nein zu sagen allen lebensfeindlichen Kräften und Mächten. Den Ungeist und Widergeist Gottes, der mein und unser Leben auslöschen will, mit Gottes Geist zurückzudrängen. Mit Widerworten negativen Gedanken und Kräften entgegenzutreten.

Nein, ich stehe hierfür nicht zur Verfügung. Nein, ich mache nicht mit. Ich möchte keinen Blumenstrauß geschenkt bekommen, für den eine kolumbianische Mutter sich buchstäblich vergiften musste. Nein, ich möchte nicht so leben, dass man eigentlich drei oder vier Welten bräuchte, wollten auf Dauer alle so leben wie ich. Nein, ich will nicht bei den Spöttern sitzen und bei denen, die über Gott lästern. Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus nicht. Ich glaube, dass wir es ohne den Glauben an Gott gar nicht schaffen, die Kraft aufzubringen, die wir heute zum Leben brauchen.

 Der Reichtum des Lebens, die Fülle des Lebens liegt doch nicht in dem, was wir alles besitzen, sondern in den Beziehungen zu anderen. In unserem Dasein für andere. Diese Fülle des Lebens möchte ich wieder entdecken. Lachen, wo jemand lacht. Weinen, wo jemand weint. Diese Fülle des Lebens wird nicht weniger, wenn wir sie miteinander teilen, sondern wird vermehrt.

5. Vom Fasten Jesu lernen: Gottesbilder korrigieren

Gerade weil alles sich festfährt, weil oft auch in der Kirche und in der Geschichte uns nur der zurechtgestutzte Christus begegnet, lohnt es sich, wieder neu die Erfahrungen Jesu nachzulesen. Nach seinen Erfahrungen mit dem Fasten zu fragen.

Nach seiner Taufe, vor Beginn seiner Wirksamkeit, also ganz am Anfang steht bei ihm eine Zeit des Fastens. 40 Tage lang hat er sich in die Wüste zurückgezogen. Dorthin, wo es keinerlei Ablenkung gibt. Wo man die Fragen aushalten muss, die in einem auftauchen. Wo man sie nicht übertünchen, betäuben, wegschauen kann.

Jesus gerät in der Wüste in eine Zerreißprobe. Welche der Bibelworte, welche der Gottesbilder gelten nun?  Welche der eingeübten frommen Haltungen: auf Wunder von Gott warten, dass er allen zu essen gibt, Steine in Brot verwandelt – oder mit einem langen Atem den Verheißungen trauen und selbst schöpferisch werden? Uns herabstürzen, uns opfern, Gott wird uns schon auffangen oder einer seiner Engel – oder Gott nicht auf diese Weise versuchen? Möglichst alles besitzen, so viel wie möglich haben, beherrschen, nach unseren Bedürfnissen richten – oder Gott und dem Leben dienen?

Es sind fromme Gottesbilder, die in diesen 40 Tagen bei ihm zerbrechen. Träume und Hoffnungen, die in dieser Wüstenzeit nicht bestehen. Aber leise wächst eine neue Kraft. Und es traten Engel zu ihm  und dienten ihm. Wie heute, wenn nach einer langen Durststrecke  von allen Seiten Schwestern und Brüder kommen, um mit uns zu feiern.

Jesus hat diese Erfahrung verändert. Sein Auftrag war ihm nun klar vor Augen. Nicht von Gott alles erwarten. Sondern sich selbst ganz in Gott gründen. Und dann  losziehen. Aus dieser Liebe heraus leben. Ohne Angst und ohne Überheblichkeit. Offen für alle Menschen, für alles Leben.

6. Fasten: Du sollst dich nicht gewöhnen

Dieses Leben ist so voller Schönheit. Voller wunderbarer Momente. Voller Freude und voller Kraft. Aber auch voller Widersprüche. Voller unsagbarem Leid. Voll Gewalt und schreiender Ungerechtigkeit. Unsere christlichen Vorfahren lehren uns, sich nicht damit abzufinden. Mose hat dem unterdrückten Volk in Ägypten nicht Wohlfühlabende angeboten, um ein paar schöne Stunden in dem Elend zu haben und dann wieder durchzuhalten. Sondern er hat nach seiner Begegnung mit Gott am brennenden Dornbusch zähe Verhandlungen geführt, um sie aus dem Elend herauszuholen.

Jesus hat dem Blinden nicht seine Blindheit erklärt und die Bewegungslosigkeit der Gelähmten beschrieben. Sein Blick war: du wirst aufrecht gehen. Du wirst sehen. Du wirst satt werden. Du wirst getröstet sein.

Wir leben im Angesicht von so viel Leid, das ein Einzelner nicht allein tragen kann. Von so vielen Katastrophen und Krisen, die auf menschlicher Habgier beruhen. Die Fastenzeit erinnert uns: Du sollst dich nicht gewöhnen.

Wir müssen uns eingestehen: Das Licht unseres Glaubens ist beschädigt. Wir brauchen Menschen, die es wieder zum Brennen bringen. Menschen, die eine neue Sprache finden, von Gott zu sprechen. Nicht diese blasse, harmlose abgestumpfte Sprache. Sondern die Sprache der Liebe, der Gerechtigkeit. Menschen, die uns helfen, das Eis in der Seele zu schmelzen. Wir brauchen die Schönheit und die Freude. Die Musik.  Die Harmonie. Die Erinnerung an ein freies wirkliches Leben mitten im falschen.

Fasten – ich will mich nicht gewöhnen. Ich fange in einem Bereich meines Lebens wieder an. Und lasse mich ein auf das, was dann kommt.

Der Satz „Da kann man nichts machen, das geht leider nicht anders“ ist ein sehr gottloser Satz. Und es liegt eine ungeheure Verachtung darin, von jemand zu sagen: „Lass ihn, er kann nicht anders.“

Vielleicht erkennen wir, im Kleinen oder im Großen, wo wir umkehren müssen. Welchen Weg wir nicht mehr weitergehen wollen, den wir als Volk, als Gemeinschaft, als Gruppe, als Kirche, den ich als einzelne bisher gegangen bin.
Ich möchte schließen mit einem Gedicht von Dorothee Sölle:

Atem Gottes hauch mich an
füll du mich wieder mit leben
dass ich was du liebst lieben kann
und rette was du gegeben
Atem gottes weh mich an
bis mein herz dir offen
bis ich was du willst wollen kann
im handeln und im hoffen
Atem gottes blas mich an
bis ich ganz dein werde
bis dein feuer in mir brennt
auf der dunklen erde.
Atem des lebens atme in mir
lehr mich die luft zu teilen
wie das wasser wie das brot
Komm die erde zu heilen. 

 

© Pfarrerin Dorothee Eisrich, Stadtkirchengemeinde Schorndorf

 

 

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