Was ich mir von Kirche wünsche - Annegret Weimer, Peter Seitz

 Beitrag für „Stadtkirche am Abend“, Schorndorf, 19.01.2014 "Wo der Himmel offen ist" - was Kirche sein kann; Annegret Weimer, Peter Seitz (PDF-Version)

 

Was ich mir von der Kirche wünsche.  Wo bin ich enttäuscht von der Kirche?

 

((Offene Kirche))
A: Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen mit unserer neu renovierten Stadtkirche etwas Schönes verbinden, sei es als interessantes historisches Gebäude, als Ort für Konzerte oder als Raum für Gottesdienste.

 

((Mehr Stille))
P: Das stille Gebet ist ein schöner Moment im Gottesdienst, wenn es heißt: „Wir beten weiter in der Stille“. Ich würde mir aber mehr Zeit dafür wünschen, oft geht es viel zu schnell weiter, noch bevor ich mich wirklich sammeln konnte.

 

((Gelebte Werte))
 A: Mir persönlich sind die christlichen Werte wichtig. Ich wünsche mir in der Kirche mehr Vorbilder, die mir zeigen, wie ich diese Werte leben kann.

 

((Austausch über die Predigt))
P: Die Predigt kann wie ein Stück Brot sein, Nahrung für die nächste Woche. Oft erreichen mich die Gedanken aber nicht richtig. Dann wünsche ich mir eine Möglichkeit, noch mit jemandem darüber sprechen zu können.

 

((Mut zur Veränderung))
A: Papst Franziskus ist beeindruckend. Bewegung entsteht, Veränderungen, fast wie ein Aufbruch. Das wünsche ich mir für die ganze Kirche: klare Worte, offene Parteinahme und nicht nur eine laue Brise der Veränderung, sondern richtig frischen Wind.

 

((Toleranz))
P: So wie es unterschiedliche Menschen gibt, so muss es auch verschiedene Richtungen in der Kirche geben. Ich wünsche mir deshalb mehr Toleranz, damit meine Kirche diese Unterschiede stärker als bisher als eine Quelle für Vielfalt und Reichtum begreift.

 

((Gemeinschaft))
A: Manchmal erlebe ich unsere Kirche zu wenig als Gemeinschaft, oft kenne ich die Menschen in meiner Kirchenbank nicht mal mit Namen. Wie das wohl wäre, wenn jeder Teilnehmer am Gottesdienst wenigstens einen neuen Namen mit nach Hause nehmen würde?

 

((Mehr Fröhlichkeit))
P: Ziemlich oft finde ich uns in der Kirche so schrecklich ernsthaft, so gedämpft und abgedunkelt. Als gäbe es keinen Grund für Freude und Lachen. Das finde ich schade und deshalb wünsche ich mir mehr echte Fröhlichkeit in unserer Kirche.

 

 

 

©  Annegret Weimer, Peter Seitz

 

 

 

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