Grussworte aus Kenia

Schorndorfer Nachrichten, 2017-11-07: Evangelische Stadtkirchengemeinde und St.-Luke’s-Gemeinde feiern Parallel-Gottesdienst

Schorndorf/Kitale. Parallel mit der anglikanischen St.-Luke’s-Gemeinde in Kitale in Kenia beging die evangelische Stadtkirchengemeinde Schorndorf ihren Partnerschaftssonntag. Seit 2015 besteht eine vertraglich geregelte Partnerschaft zwischen dieser Gemeinde und der Stadtkirchengemeinde. Der Partnerschaftssonntag war schon der zweite, der zeitgleich mit Gottesdiensten in der St.-Luke’s-Kathedrale in Kitale und in der Stadtkirche gefeiert wurde.

Die Gemeinsamkeiten gingen noch weiter. So lag dem Gottesdienst in Kitale wie dem in Schorndorf die anglikanische Liturgie zugrunde, die den Schorndorfer Kirchgängern im Wesentlichen durchaus vertraut ist, aber doch eine etwas ungewohnte Reihung der Gottesdienstteile mit sich bringt.

Stadtkirchenpfarrerin Dorothee Eisrich hatte sich dazu im Vorfeld per E-Mail sehr intensiv mit ihrem Kollegen in Kitale, Reverend Meshack Kosgey, ausgetauscht. Man verständigte sich auf einen Bibeltext, über den gemeinsam gepredigt wurde, und auch der Ablauf der Gottesdienste wurde aneinander angepasst. Wesentliche Elemente waren dabei Grußworte an die Schorndorfer Gemeindemitglieder von Reverend Kosgey und Obando Ekesa, dem Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees in Kitale, die von Helmut Hess, dem Vorsitzenden des Schorndorfer Partnerschaftskomitees, und Christa Hess vorgetragen wurden. Umgekehrt gab es in Kitale entsprechende Grußworte aus Schorndorf. Ähnlich wurden in Schorndorf Fürbittgebete für die Partner in Kitale gesprochen, um welche diese gebeten hatten – und umgekehrt.

Im Rahmen der Gemeindepartnerschaft war zuletzt zu Himmelfahrt 2016 eine keni-anische Delegation aus Kitale zu Gast in Schorndorf und im Gegenzug im März dieses Jahres eine Schorndorfer Delegation in Kitale. Auf beiden Seiten erinnert man sich lebhaft an die Besuche. Die Beziehungen sollen bei einem weiteren Treffen mit den Kenianern in Schorndorf zu Pfingsten 2018 intensiviert werden. Konkret werden von Schorndorfer Seite mit Spenden wichtige Anliegen der Partner in Kitale unterstützt. Zum einen geht es um den weiteren Aufbau der Kathedrale in Kitale, der „Stadtkirche in Kitale“, der vor vier Jahren begonnen wurde und völlig aus Spenden finanziert werden muss – in einem armen Land wie Kenia kein leichtes Unterfangen -, und um die Förderung der Ausbildung in Gebärdensprache in Kitale für die nicht wenigen gehörlosen Menschen, besonders Jugendliche, ohne die eine Berufsausbildung und -ausübung nicht möglich wird.

Weitere Spenden an die Evangelische Kirchenpflege Schorndorf auf das Konto IBAN DE74 60250010 0005381937 sind willkommen (eine Spendenbescheinigung wird für Beträge über 100 Euro ausgestellt).

 

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