Heiligabend mit anderen gefeiert

ZVW, 2012-12-27: Der Weihnachtsabend des Kreisdiakonieverbandes im Martin-Luther-Haus mit vielen Besuchern und fröhlicher Stimmung

 

Schorndorf. Es gibt viele Gründe, an Heiligabend die Nähe zu anderen Menschen zu suchen. Wer will schon gern allein sein beim Fest der Freude und der Liebe? Traditionell offen war auch dieses Jahr wieder das Martin-Luther-Haus, in dem viele Helfer sich und anderen ein Fest der Gemeinsamkeit bereiteten.
 
An den 14 voll besetzten Tischen im Saal des Martin-Luther-Hauses haben sich gut 150 Gäste versammelt, die den Heiligen Abend gemeinsam mit anderen nicht im kleinen Familienkreis, sondern in großer Runde verbringen wollen. Und es sind nicht etwa nur Ältere oder Leute ohne Anschluss. Ganze Familien sind dabei und alle Generationen sind vertreten. „Diesmal sind viele Kinder da, es ist sehr lebendig“, freut sich Gudrun Hennecke, die seit dem Nachmittag mit vielen Helferinnen und Helfern das inzwischen schon traditionelle Fest vorbereitet hatte.
 
Und das scheint immer beliebter zu werden. Jedenfalls ist das fröhliche Gesumm ein Zeichen, dass die hier Versammelten miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam singen, Spiele spielen und die offene Atmosphäre genießen. Wie immer haben viele Freunde und Förderer dieses vom Kreisdiakonieverband veranstalteten Abends schon am Nachmittag selbstgemachte Kuchen für die Kaffeetafel vorbeigebracht. Es gibt Klaviermusik, und wie jedes Jahr schaute auch der Posaunenchor mit ein paar Weihnachtsliedern im Lutherhaus vorbei.
 
„Kein Almosen: Man kann doch Weihnachten auf andere Art feiern“
 
Man erkennt alte Bekannte, Stammgäste, die jedes Jahr hier vorbeikommen. Es sind diesmal aber auch viele Neue da, vor allem Familien, wie Gudrun Hennecke festgestellt hat. „Die Gastfreundschaft hier, das ist eine Heimat auf Zeit“, sagt sie, „das versuchen wir den Menschen hier zu geben.“ Dazu gehört auch wieder ein kleines einstudiertes Krippenspiel. Es erzählt passenderweise vom „Ungläubigen Wirt“, der die Heilige Familie nicht aufnehmen wollte. „Es kommen die Hirten“, sagt Frau Hennecke, „und er will’s nicht glauben. Es kommen die Drei Könige: Er will’s nicht glauben. Es kommen die Engel: Er glaubt’s nicht.“
 
Das ist bei den ins Luther-Haus einladenden Frauen und Männern natürlich anders. Für sie ist das „kein Almosen“, versichert Gudrun Hennecke. „Man kann doch Weihnachten auf eine andere Art feiern.“ Aber natürlich gibt es ein paar klassische Konstanten. Da ist der Kartoffelsalat mit Saitenwürstchen und natürlich gibt es auch Geschenke. Rund 150 Tüten wurden mit Geschenken gefüllt und standen den ganzen Abend – bis zur Bescherung – in langen Reihen vor der Bühne. Und an der Seitenwand hingen wieder die das ganze Jahr über selbstgestrickten Wollsocken, die hernach auch verteilt wurden.
 
Vieles wurde gespendet. „Man findet immer eine neue Quelle, Leute, die ein gutes Herz haben“, freut sich das Vorbereitungsteam. Auch darüber, dass durch die gute Presseankündigung sich überraschend viele gemeldet haben, die zwar nicht kommen konnten, aber Kuchen vorbeibrachten und vor allem ihre Fahrdienste nach dem Ende des Heiligabends angeboten haben. So dass auch jeder wieder sicher nach Hause gekommen ist. 

 

  

© Schorndorfer Nachrichten, Fotos: ZVW

 

 

 

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