Investitur von Pfarrer Kläger-Lißmann

 

ZVW, 2015-10-08: Für den jungen Theologen ist die Stadtkirche Nord-Ost seine erste ständige Pfarrstelle als Gemeindepfarrer

Am vergangen Sonntag feierte die Evangelische Kirchengemeinde nicht nur das Erntedankfest mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche, sondern auch die Investitur von Pfarrer Steffen Kläger-Lißmann. Er wurde von Dekan Volker Teich feierlich in sein neues Amt eingeführt.

Dekan Teich sprach über die Verantwortung und die Pflichten eines Priesters und die Erwartungshaltung der Kirchengemeinde: „Alle Augen warten auf Steffen Kläger-Lißmann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet mit ganz unterschiedlichen Erwartungen. Die einen sagen - endlich ist die Vakatur vorbei. Jetzt werden wir entlastet! Ältere sagen: Endlich ist jemand da und besucht uns! Der Kirchengemeinderat: Jetzt ist das Thema Familie, Kinder und Jugend abgedeckt. Jetzt kann es losgehen. Wieder andere sagen: So ein junger, sympathischer Pfarrer, dem fliegen doch die Herzen der Jugendlichen zu. Das ist der ideale Jugendpfarrer. Der soll doch gleich einen Jugendkreis machen mit oder neben dem CVJM! Und wieder andere sagen: In seinem Bezirk ist doch die Olgastraße. Asyl und die vielen Flüchtlinge, um das muss er sich kümmern! Alle Augen sehen auf Sie, Steffen Kläger-Lißmann. Und die Erwartungen sind enorm. Fast habe ich .Angst, Sie könnten davonlaufen bei diesen vielen Erwartungen. Die kann keiner erfüllen. Erwartungen sind schön, aber, was zu viel ist, ist zu viel. Was ist zu tun? Der Wochenspruch heißt ganz anders. Er heißt: Aller Augen warten auf Dich Herr. Und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit. Um das geht es. Wir alle sind Gemeinde und schauen auf Gott. Und wir nehmen heute Sie und Ihre Frau auf und schauen gemeinsam auf Gott. Er soll uns leiten und er soll uns zeigen, was jetzt gerade dran ist. Das schenkt Freiheit und befreit von falschen Erwartungen. Das gibt uns die Freiräume, die wir dringend für unsere Arbeit brauchen."

Werdegang des neuen Pfarrers

Kläger-Lißmann ist in Sulz am Neckar aufgewachsen. In einer harmonischen Familie mit zwei älteren Geschwistern wurde er christlich erzogen und ist von klein auf in das kirchliche Leben hineingewachsen. Insbesondere auch in der Jugendarbeit war er schon sehr aktiv. In Tübingen hat er sein Studium begonnen. Zuletzt war er dort vier Jahre als Repetent am Evangelischen Stift. In Halle an der Saale absolvierte er sein Vikariat im Rahmen eines Gastvikariats. In der Stadt an der Saale lernte er auch seine Frau Katja und ihren Sohn kennen.

Mit der Stadtkirche Nord-Ost tritt der 38-Jährige nun seine erste ständige Pfarrstelle als Gemeindepfarrer an. Pfarrer Kläger-Lißmann kann die Erwartungen sicherlich erfüllen, denn er ist vor allen Dingen für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen sowie den jungen Familien prädestiniert. Außerdem ist er ab sofort der Ansprechpartner für die Unterstützung der Flüchtlinge, die momentan im Kreis-Berufsschulzentrum untergebracht sind.

© Schorndorf aktuell, Foto: ZVW

 

 

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