Licht

Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, haben wir Menschen es seit der Erfindung der Glühbirne leicht. Wir betätigen den Lichtschalter und erhellen unsere Wohnung. Auf diese Weise lassen wir uns nicht mehr von der Natur diktieren, wann wir mit der Arbeit oder einem Hobby aufhören müssen. Früher gab es zu diesem Zweck Kerzen und wir greifen noch immer in bestimmten Situationen auf sie zurück. Warum tun wir das? Das Bedürfnis nach Licht ist so alt wie die Menschheit selbst, aber elektrisches Licht berührt nicht, es wärmt und tröstet nicht. Nicht umsonst stellen wir brennende Kerzen ins Fenster oder aufs Grab, um der Verstorbenen zu gedenken, nicht umsonst versuchen wir mit menschlichen Lichterketten auf Missstände aufmerksam zu machen. Mit der elektrischen Straßenbeleuchtung kommt die Botschaft höchstens halb so gut an. Wir haben Taufkerzen, Geburtstagskerzen, Weihnachts- und Adventskerzen, um unsere Hoffnung und Zuversicht auszudrücken. Und wir kommen zur Ruhe, wenn wir in den Lichtschein einer Kerze blicken.

Ich wünsche Ihnen eine behütete Woche.

Ihre Heike Kistner
1.Vorsitzende des Kirchengemeinderates

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