Vorfahren

Kinder leben ganz in der Gegenwart. Im mittleren Lebensabschnitt hat man dann eher die Zukunft im Blick und als alter Mensch die Vergangenheit. Oft beginnt man erst relativ spät im Leben, sich mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen und blickt auf Fotos oder Portraits in fremde Gesichter. Großväter und Großmütter aus einer anderen Zeit schauen einen an und man versucht sich vorzustellen, wie sie gelebt haben, was ihnen wichtig war in ihrem Leben. Man würde sie gerne fragen: Was ging dir durch den Kopf, als du als ganz junger Mann in den Ersten Weltkrieg ziehen musstest? Wie hast du es ausgehalten, 1916 deinen Mann und 1944 deinen Sohn zu verlieren? Wie seid ihr als Familie damit zurechtgekommen, als ihr in den 1920er Jahren alles verloren habt? Woran habt ihr geglaubt? Hat euch der Glaube an Gott über die Katastrophen in eurem Leben hinweggeholfen? Was hat euch getröstet? Wie viel Einsamkeit musstest du aushalten, weil es so vieles gab, über das man nicht sprechen durfte? Die Kluft zwischen 2021 und 1900 könnte nicht größer sein, so gewaltig hat sich unser Leben in diesen 120 Jahren verändert. Antworten findet mannicht mehr im direkten Gespräch, aber oft in der Literatur, die die Menschen aus vergangenen Zeiten für uns wieder lebendig macht.

Ich wünsche Ihnen eine behütete Woche.

 

Ihre Heike Kistner
1.Vorsitzende des Kirchengemeinderates

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